SÜSSHOLZ
SÜSSHOLZ
Glycyrrhiza glabra, auch als Süßholz bekannt, wird seit der Antike in der Naturheilkunde und als Grundlage für Lakritze verwendet. Bereits Hippokrates und Hildegard von Bingen beschrieben Süßholz als wirksames Mittel bei Husten, Heiserkeit und Magenbeschwerden.
Die Süßholzwurzel enthält zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe – allen voran Glycyrrhizin, das für die typische Süße verantwortlich ist und entzündungshemmende sowie schleimlösende Eigenschaften besitzt. Daneben enthält Süßholz Flavonoide, ätherische Öle und Saponine, die die Pflanze zu einer vielseitigen Heilpflanze für die basische Ernährung machen.
In der Pflanzenheilkunde wird Süßholz traditionell bei Erkältungskrankheiten, trockenem Reizhusten und Heiserkeit eingesetzt. Es unterstützt den Magen-Darm-Trakt und kann zur Förderung einer gesunden Nebennierenfunktion beitragen – ein bewährter Bestandteil pflanzlicher Rezepturen, der im Einklang mit einer basenüberschüssigen Ernährung die Verdauung und das allgemeine Wohlbefinden fördert.
Angewendet wird Süßholz als Tee, Tinktur oder in Form von Kräutermischungen. Besonders in Kombination mit Thymian, Lindenblüten oder Salbei entfaltet es seine Wirkung harmonisch. Auch in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) ist Süßholz ein fester Bestandteil vieler Rezepturen, die die Balance im Körper fördern.
Süßholz ist ein bewährtes Naturheilmittel – mild, ausgleichend und vielseitig einsetzbar zur Linderung von Erkältungssymptomen, zur Unterstützung des Magen-Darm-Trakts und zur Förderung des allgemeinen Wohlbefindens im Einklang mit einer basenüberschüssigen Ernährung.